Perfektionismus bei Frauen ab 40 – Warum er dich besonders erschöpft

Perfektionismus trifft Frauen ab 40 besonders. Doch das kann Folgen haben. Erfahre, wie du den inneren Druck loswirst und was der erste Schritt ist.

Du hast viel geschafft, Verantwortung übernommen und funktionierst.

Und trotzdem fühlst du dich innerlich oft angespannt, müde oder nie ganz zufrieden mit dir.

Viele Frauen ab 40 erleben genau das – einen stillen, dauerhaften inneren Druck.
Nicht, weil sie zu schwach sind. Sondern weil sie seit Jahren gelernt haben, stark zu sein.

Perfektionismus wirkt nach außen wie Kompetenz.
Doch innerlich ist er häufig ein Zeichen von Überforderung.

Warum Perfektionismus Frauen ab 40 besonders betrifft

Mit 40+ trägst du meistens mehrere Rollen gleichzeitig:

  • berufstätige Frau
  • Mutter
  • Partnerin
  • Tochter
  • Organisatorin
  • emotionale Stütze für andere

Du hast gelernt, Verantwortung zu übernehmen und Erwartungen zu erfüllen.
Und irgendwann hast du gelernt, dich selbst dabei hintenanzustellen. Selbstliebe und Achtsamkeit? Fehlanzeige!

Perfektionismus entsteht oft aus einem alten inneren Glaubenssatz:

„Ich darf keine Fehler machen.“
„Ich muss stark sein.“
„Ich muss es richtig machen.“

Was früher vielleicht Anerkennung gebracht hat, kostet heute Kraft.

Die unsichtbaren Folgen von dauerhaftem Perfektionismus

Viele meiner Klientinnen beschreiben:

  • ständige innere Unruhe
  • Schwierigkeiten, wirklich abzuschalten
  • Selbstkritik bei kleinsten Fehlern
  • Schuldgefühle, wenn sie sich ausruhen
  • das Gefühl, nie genug zu sein

Perfektionismus bei Frauen ist selten laut.
Er zeigt sich eher als permanenter innerer Antreiber.

Und genau dieser Antreiber verhindert echte Erholung.

Du kannst Urlaub machen, aber innerlich läuft das Gedankenkarussell weiter.

Warum „mehr Disziplin“ nicht die Lösung ist

Viele versuchen, Stress zu reduzieren, indem sie:

  • ihr Zeitmanagement optimieren
  • noch effizienter werden
  • sich selbst weiter antreiben

Doch Perfektionismus lässt sich nicht mit mehr Leistung lösen.

Er braucht etwas anderes:

Selbstmitgefühl.

Selbstmitgefühl bedeutet nicht, aufzugeben.
Es bedeutet, dich selbst nicht länger wie ein Projekt zu behandeln.

Wenn du lernen möchtest, Perfektionismus loszulassen, beginnt der Weg nicht mit Kontrolle – sondern mit Verständnis.

Was stattdessen hilft: Der erste Schritt

Der erste Schritt ist überraschend einfach:

Beobachte deine innere Sprache.

Wie sprichst du mit dir, wenn etwas nicht perfekt läuft?

Würdest du so mit einer Freundin sprechen?

Selbstmitgefühl zu lernen heißt:

  • dich nicht sofort zu bewerten
  • Fehler als menschlich zu akzeptieren
  • dir Pausen zu erlauben, ohne dich schuldig zu fühlen

Das ist kein Zeichen von Schwäche.
Es ist emotionale Reife.

Du darfst aufhören, dich ständig zu optimieren

Viele Frauen ab 40 stehen an einem Wendepunkt.

Sie spüren:
„So wie bisher möchte ich nicht weitermachen.“

Wenn dich dieser innere Druck schon länger begleitet, darfst du ihn ernst nehmen.
Nicht als persönliches Versagen, sondern als Signal.

Du musst das nicht allein lösen. Ich bin für dich da.

Perfektionismus Frauen ab 40: Unterstützung auf deinem Weg

In meinem 1:1- und Kleingruppen-Mentoring begleite ich Frauen ab 40 dabei,

  • Perfektionismus zu verstehen
  • Selbstmitgefühl zu entwickeln
  • ihren Selbstwert zu stärken
  • Stress nachhaltig zu reduzieren

Wenn du merkst, dass dich dieser Artikel tief berührt hat, vergebe ich im März drei Plätze für mein Mentoring.

Hier kannst du ein unverbindliches Gespräch vereinbaren.

Manchmal beginnt Veränderung mit einem einzigen ehrlichen Gespräch.

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