Kennst du diesen Gedanken?

„Heute schaffe ich es einfach nicht.“
Vielleicht wolltest du nach der Arbeit noch spazieren gehen, ein paar Seiten in deinem Buch lesen oder dir einfach fünf Minuten Ruhe gönnen.
Doch dann kam wieder etwas dazwischen:
- der Einkauf
- die Wäsche
- eine E-Mail
- oder ein Anruf
Und ehe du dich versiehst, ist der Tag vorbei – mit dem Gefühl, wieder keine Zeit für dich gehabt zu haben.
Kommt dir das bekannt vor?
Damit bist du nicht allein.
Das eigentliche Problem ist oft nicht die Zeit
In den letzten Monaten habe ich mit vielen Frauen gesprochen und meine Umfrage hat ein ähnliches Bild gezeigt. Die wenigsten sagen:
„Ich weiß nicht, was mir guttun würde.“
Fast alle wissen es. Sie wünschen sich:
- mehr Ruhe,
- weniger Hektik,
- Zeit zum Durchatmen,
- Bewegung,
- Entspannung.
Und trotzdem bleibt genau das immer wieder auf der Strecke. Das passiert nicht, weil sie zu wenig Wissen haben, sondern weil der Alltag sie sofort wieder in alte Muster zieht.
Wir verschieben uns selbst immer wieder nach hinten
Besonders Frauen übernehmen häufig Verantwortung für vieles gleichzeitig.
- Beruf,
- Familie,
- Haushalt,
- Freunde,
- Organisation
- und oft auch für das Wohlbefinden anderer.
Die eigene Pause wird dadurch schnell zu etwas, das nur dann stattfinden darf, wenn alles andere erledigt ist. Doch dieser Moment kommt selten.
Eine Erkenntnis aus den Bergen
Während meines Urlaubs in Österreich ist mir etwas bewusst geworden: Beim Wandern zählt nicht nur das Ziel. Manchmal lohnt es sich, stehen zu bleiben, den Blick schweifen zu lassen und durchzuatmen. Erst dadurch verändert sich die Perspektive.
Genau das wünsche ich mir auch für den Alltag. Nicht, dass wir ständig Urlaub machen, sondern dass wir uns kleine Momente schenken, in denen wir kurz innehalten. Denn oft entstehen gerade dann neue Gedanken und Lösungen.
Zeit für dich beginnt nicht mit einer freien Stunde
Vielleicht glaubst du, Selbstfürsorge braucht viel Zeit. Ich glaube inzwischen etwas anderes: Sie beginnt mit einer Entscheidung. Mit
- fünf Minuten,
- einer bewussten Tasse Kaffee oder Tee,
- einem Spaziergang um den Block oder
- der Frage: Was brauche ich gerade?
Diese kleinen Momente verändern nicht sofort dein ganzes Leben, aber sie verändern deinen Blick auf dich selbst.
Ein Blick hinter die Kulissen
Genau aus diesem Grund arbeite ich im Moment an einem neuen Mini-Workbook. Es trägt den Titel:
„Meine Zeit gehört mir“
Die Idee dazu ist nicht am Schreibtisch entstanden, sondern durch die vielen Gespräche mit Frauen, die mir immer wieder sagen:
„Eigentlich weiß ich, was mir guttun würde. Aber ich schaffe es einfach nicht.“
Deshalb möchte ich ein Workbook entwickeln, das nicht noch mehr To-dos schafft, sondern dabei hilft,
- versteckte Zeitfresser zu erkennen,
- Energieräuber aufzuspüren,
- den eigenen Alltag bewusster zu gestalten
- und Schritt für Schritt wieder mehr Raum für sich selbst zu schaffen.
Mit kurzen Übungen, motivierenden Impulsen und begleitenden Videos soll daraus eine alltagstaugliche Begleitung werden – ganz ohne Druck und Perfektionismus.
Ich freue mich schon darauf, dir bald mehr davon erzählen zu können.
Mein Impuls für dich
Bevor du weiterliest oder zur nächsten Aufgabe übergehst, halte für einen Moment inne. Frage dich:
Welche zehn Minuten in dieser Woche könnten nur dir gehören?
Vielleicht ist genau das der Anfang einer Veränderung – nicht irgendwann, sondern heute.
